Der CEO zum Jahres­ergebnis

Unsere Bemühungen zahlen sich aus.

Vier Fragen an CEO Dr. med. Robert Rhiner zum Geschäftsgang 2015

Konnten Sie den Negativtrend im letzten Jahr abwenden?

Das Gesamtergebnis des Kantonsspitals Aarau hat sich im Jahr 2015 positiv entwickelt. Wir werden unsere Jahresrechnung mit einem Gewinn von CHF 2,0 Mio. abschliessen. Der EBITDA, eine wichtige Grösse im Vergleich mit anderen Spitälern, beträgt CHF 33,8 Mio. oder als Marge 5,6 %. Zum Vergleich im Vorjahr betrug diese lediglich 0,9 %.

Das Spital ist finanziell aber «noch nicht über dem Berg»?

Das erfreuliche Ergebnis darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Produktivitäts- und Finanzziele noch nicht erreicht sind. Um die geplante und dringend benötigte Erneuerung und Erweiterung der Infrastruktur nachhaltig zu sichern, bedarf es einer EBITDA-Marge von mindestens 10 %. Dazu müssen wir weiterhin unsere Prozesse optimieren sowie unsere Leistung steigern.

Wie haben Sie den Turnaround dieses Jahr erreicht?

Der Verlust des letzten Jahres konnte in einen Gewinn verwandelt werden. Diese markante Verbesserung kann auf die Zunahme der Patientenzahlen, den gestiegenen Schweregrad der Behandlungen (CMI) sowie nicht unerheblich auf die Massnahmen des Managements zur Ergebnisverbesserung zurückgeführt werden.

Mussten auch Stellen gestrichen werden?

Der gesamte Personalaufwand gemessen am Umsatz konnte von 66 % (2014) auf 62 % (2015) reduziert werden. 4 % klingt nach wenig, in Franken ausgedrückt sind dies jedoch rund CHF 15 Mio. Dies bedeutet, dass der Umsatz stärker gewachsen ist als der Aufwand, was nur aufgrund einer Mehrleistung der Mitarbeitenden möglich war. Dafür möchte ich allen herzlich danken!